„Naturwald“: Forstinvestment in Paraguay

„Naturwald“: Forstinvestment in Paraguay

Bei der aktuellen, ausschließlich als Private Placement angebotenem Offerte setzt die Proindex Capital AG auf die ökologische Bewirtschaftung von Grundstücken mit vorhandenem Baumbestand in Paraguay. Das Land zeichnet sich durch seine politische und wirtschaftliche Stabilität und durch hervorragende Rahmenbedingungen für die Fortwirtschaft aus. Das Baum- oder Forstinvestment „Naturwald“ erzielt langfristige und nachhaltige Erträge aus. Diese resultieren aus der schonenden Bewirtschaftung von Grundstücken mit Baumbestand, die durch Neupflanzungen von einheimischen Edelhölzern wieder in ihr natürliches Biosystem gebracht werden. Investoren von „Naturwald“ profitieren dabei von der langjährigen Erfahrung des Managements der Proindex Capital AG vor Ort, die selbst in die operativen Abläufe der Bewirtschaftung eingebunden ist. Forstspezialisten ergänzen der Arbeit vor Ort. Das Management ist selbst privat bedeutend investiert. Erträge werden dabei ab dem 10. Jahr der Beteiligung erwirtschaftet. Die Laufzeit beträgt 30 Jahre. In dieser Zeit kommt es zu einer Verachtfachung des ursprünglich eingesetzten Kapitals von mindestens rund 11.000 Euro durch Erträge und zu einer Verdoppelung des Grundstückswertes.

Donnerstag, 28. November 2019

Proteste von Kleinbauern

„In Paraguay haben Landwirte vom Kleinbauern-Dachverband (FNC) in acht der siebzehn Departamentos gegen gewaltsame Vertreibungen und exzessive Gewaltanwendung durch die Polizei demonstriert “, erklärt Andreas Jelinek, der Vorstand der Proindex Capital AG. Die FNC fordert zudem, dass die Regierung endlich Land zugunsten von Kleinbauern umverteilt und sie mit technischer Beratung und Infrastruktur ausstattet. Die Verfassung des Landes von 1992, das Agrarstatuts-Gesetz von 2002 und internationale Abkommen wie der UN-Sozialpakt mit Artikel 11 zum Menschenrecht auf Nahrung verpflichten den Staat dazu, eine Agrarreform durchzuführen. Hierzu wurde eigens das Nationale Institut für Ländliche Entwicklung und Land geschaffen, das für Grundbesitz, der nicht seine "soziale und öffentliche Funktion" erfüllt, eine Enteignung anordnen kann, um das Land an kleine und mittelgroße Agrarbetriebe umzuverteilen – vorausgesetzt, das Parlament stimmt jeder einzelnen Enteignung zu. „Dies passiert nur höchst selten. In Paraguay kontrollieren knapp drei Prozent der Landeigentümer etwa 90 Prozent der landwirtschaftlich nutzbaren Fläche“, so Andreas Jelinek, der Vorstand der Proindex Capital AG.

Dienstag, 26. November 2019

Niedriger Wasserstand des Rio Paraguay schafft gesundheitliche Probleme

„Der Rio Paraguay weist einen signifikanten Rückgang des Wasserpegels auf, den niedrigsten der letzten fünf Jahre“, erklärt Andreas Jelinek, der Vorstand der Proindex Capital AG. Das Szenario schafft ein Problem für die Navigation großer Schiffe und stellt gleichzeitig ein höheres Gesundheitsrisiko dar. Die Nationale Verwaltung für Schifffahrt und Häfen (ANNP) hat einen entsprechenden Alarm ausgelöst. „Die Trockenheit wirkt sich unter anderem auf die Luftqualität, die Hygiene sowie die Menge und Qualität des Trinkwassers aus“, so Andreas Jelinek, der Vorstand der Proindex Capital AG.

Donnerstag, 21. November 2019

Wiederaufforstung mit Saatbomben

Im Departement Guairá will man neue Wege zur Aufforstung versuchen. Mit 16 kleinen Flugzeugen sollen Saatbomben aus der Luft abgeworfen werden.
Mit dieser Maßnahme soll eine Aufforstung von den Gebieten erfolgen, die durch die Brände in den vergangenen Monaten betroffen waren.
Die Idee wurde von Emanuel Friedmann vorgeschlagen, einem Ex-Parlasur Mitglied. Die Initiative sieht vor, dass Bereiche, die durch das Feuer betroffen waren, mit abgeworfenen Samenbomben aus der Luft sich in einigen Jahren wieder erholen und die Orte eine Begrünung erleben.
Freiwillige Feuerwehrleute aus Villarrica und dem Departement beteiligen sich an der Aktion und fordern die Bevölkerung auf, Samen zu spenden, um den Zweck der Wiederherstellung für “die Lunge der Natur“ zu erfüllen.
Quelle: Wochenblatt /  El Informante Guairá

Dienstag, 19. November 2019

Teilzeitarbeit in Paraguay

„In Paraguay wurde kürzlich ein neues Gesetz zur Arbeit in Teilzeit beschlossen, welches bisher gut angenommen wurde. Dies betreffe vor allem durchschnittlich schlechter bezahlte Arbeitskräfte wie Gärtner, Hausangestellte und Reinigungskräfte“, erklärt Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG. „Zunächst wurde der Mindestlohn in vielen Sektoren angehoben und viele Menschen hatten befürchtet, es käme deswegen zu mehr Entlassungen, aber das war schlussendlich nicht der Fall. Mehr Menschen entscheiden sich nun für Teilzeitarbeit, trotzdem erfordert es in Zukunft ausführliche Studien in Paraguay, um die genauen Zahlen, beispielsweise nach einem Jahr, evaluieren zu können. Die ersten zuverlässigen Zahlen sollten nach sechs Monaten vorliegen“, so Jelinek von der Proindex Capital AG weiter.

„Möglicherweise haben sich mehr Menschen jetzt der Teilzeitarbeit zugewandt, aber wir haben noch keine genauen Zahlen, sondern nur Schätzungen in dem Bereich“, kommentierte Pedro Halley, Leiter des Instituto de Previsión Social de Paraguay zu den Effekten der neuen, inländischen Arbeitsvorschriften. „Anfang Juli wurde im paraguayischen Arbeitsgesetz verankert, dass 
60% des Mindestlohns auf 100% angehoben werden. Einige Wochen später kam dann das Teilzeitarbeitsgesetz hinzu. Nun können Verträge mit einem zeitanteiligem Entgelt geschlossen werden“, fügt Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG hinzu.

„Wichtig ist, dass es auch in Zukunft nicht zu Massenentlassung kommt. In vielen Ländern weltweit hat sich das Teilzeitmodell als erfolgreich und teilweise sogar als wesentlich produktiver etabliert“, lobt Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG abschließend. Allein in den vergangenen Monaten haben beispielsweise viel mehr Menschen eine Kranken- und Rentenversicherung in Paraguay abgeschlossen. Unterdessen ging die Arbeitslosen- und Unterbeschäftigungsquote im dritten Quartal nach Einführung deutlich zurück, wie die Generaldirektion für Statistik, Erhebungen und Volkszählungen (DGEEC) veröffentlichte. In Deutschland arbeiten laut Bundesamt der Statistik knapp ein Viertel der Bevölkerung (19 Prozent) in Teilzeit, die große Mehrheit darunter sind weiblich.

Donnerstag, 14. November 2019

Rio Paraguay wird gereinigt

Durch das Niedrigwasser des Río Paraguay kommt jede Menge Müll am Ufer zum Vorschein. Nachdem das Umweltministerium die Stadtverwaltungen in die Pflicht nahm, ordnete Präsident Abdo dem Militär an, eine Säuberungsaktion zu starten.

Da Soldaten meist nur mit Standorterhaltung oder theoretischer Weiterbildung beschäftigt sind, kommt nun etwas Abwechslung in ihr Arbeitsleben. Dank des Befehls von Präsident Abdo ist ein Kontingent von 300 Soldaten ab jetzt damit beschäftigt die Uferzone des Rio Paraguay zu reinigen. Um sich einen Überblick zu verschaffen, fuhren einige Uniformierte auf dem Fluss und identifizierten illegale Müllhalden und Wohnhäuser aus denen der Müll direkt in den Fluss geworfen wird.
Die Menge an Müll, die auch den Besuchern des Copa Sudamericana Finales ins Auge fallen kann, ist ganz besonders an der Costanera anzutreffen, wo vor, während und nach dem Finale diverse Veranstaltungen stattfinden sollen. In diesem Sinne wäre es hilfreich, dass die Uniformierten zuerst in der Zone Hand anlegen.
Quelle  Wochenblatt / Paraguay.com/

Dienstag, 12. November 2019

Mate verantwortlich für die Abholzung des Regenwaldes

Mate hat sich in den letzten Jahren zu einem weltweit beliebten Getränk etabliert – doch darunter leidet der Regenwald enorm.

„In Paraguay sehen die von Abholzung betroffenen ländlichen Gemeinden Macht und Profit in einem beliebten Getränk. Das südamerikanische Getränk Mate hat in den vergangenen Jahren einen wahren Boom erlebt und wurde in die ganze Welt exportiert“, erklärt Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG. Umweltorganisationen wie WWF sind längst auf den fatalen Trend aufmerksam geworden.

„Der atlantische Wald, ein riesiger Waldstreifen mit reichlich Wasser und Artenvielfalt, bedeckte einst einen Großteil des östlichen Südamerikas. Doch nach drei Jahrzehnten massiver Entwaldung, um eine intensive Sojabohnenproduktion und Viehzucht zu ermöglichen, wurde dieser riesige Tropenwald dezimiert. Wie im Amazonasgebiet haben Brände allein seit Juli diesen Jahres, erhebliche Schäden angerichtet. Von den mehr als 20 Millionen Hektar, die einst in Ostparaguay gewachsen waren, sind nur noch 2 Millionen Hektar Atlantikwald übrig“, mahnt Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG.

Yerba Mate ist ein äußerst beliebtes Blatt, das in Paraguay, Uruguay und Argentinien getrocknet, wie Tee durchtränkt und heiß oder kalt getrunken wird. Mate, wie die Infusion genannt wird, ist in diesem Teil Südamerikas ein essentielles Stimulans und soziales Schmiermittel. Das liegt daran, dass Mate ist reich an Koffein ist. Der Nahe Osten und Europa sind wichtige Exportmärkte geworden und Mate hat sich als wahres Superfood etabliert. Doch trotz der wachsenden weltweiten Popularität hat diese Form der Mate-Produktion den Einheimischen in Paraguay im Allgemeinen wenig Nutzen gebracht. Die meisten Blätter werden von schlecht bezahlten Wanderarbeitern geerntet und von Unternehmen verarbeitet, die nur bescheidene Gebühren für den Zugang zu den Gemeinden zahlen, in denen der Partner wächst“, kritisiert Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG außerdem.

Alternativ wünscht sich Jelinek eine verlässliche Bio-Zertifizierung sowie eine umweltfreundliche Abwicklung. „Für andere ländliche Gemeinden in Südamerika, die vor ähnlichen wirtschaftlichen und ökologischen Herausforderungen stehen, könnte dieses paraguayische Experiment ein Vorbild sein“, so Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG abschließend.

Donnerstag, 7. November 2019

Umweltnotstand wegen Waldbränden

 „Die Regierung von Präsident Mario Abdo Benítez gab unlängst bekannt, dass in den Departementos Alto Paraguay und Boquerón wegen der Ausweitung der Waldbrände, von denen mehrere Amazonasländer betroffen sind, ein Umweltnotstand ausgerufen wurde“, erklärt Andreas Jelinek, der Vorstand der Proindex Capital AG. Paraguay stellte zwei Wasser-Flugzeuge von brasilianischen Privatunternehmen in Dienst, um gemeinsam mit einem Löschflugzeug aus Chile und einem aus Argentinien die Flammen zu bekämpfen, die an den Grenzen zu Bolivien und Brasilien durch starke Winde wiederbelebt wurden. In Paraguay wurden bisher rund 37.000 Hektar Wald von Flammen zerstört. Das Gebiet ist nicht besiedelt, wenn die Flammen nicht vollständig gelöscht werden könnten etwa 100.000 Hektar von den Flammen vernichtet werden. Landesweit lodern in Paraguay etwas mehr als 7.000 kleine Brände, die durch brennende Weiden auf großen Farmen verursacht wurden. „Die Brandrodung gilt als eine Methode zur Reinigung des Feldes, bevor man mit dem Anbau von Sojabohnen und Weizen beginnt. Unlängst haben führende weltweit tätige Nahrungsmittel-Konzerne beschlossen, das Brandroden künftig verhindern zu wollen“, so Andreas Jelinek, der Vorstand der Proindex Capital AG.

Dienstag, 5. November 2019

Rinderzüchter in Paraguay vorerst beruhigt


„Nachdem die paraguayischen Viehzüchter erfolglos versuchten Rindfleisch nach Kontinentalchina zu verkaufen, bietet sich nun Taiwan und schraubt alle Restriktionen bezüglich der Importmenge von Rindfleisch zurück“, erklärt Andreas Jelinek, der Vorstand der Proindex Capital AG. Da die Gefahr besteht, dass Paraguay als Unterstützer von Taiwan aus ökonomischen Interessen abspringen könnte, öffnet Taiwan den paraguayischen Viehzüchtern alle Tore. Die Beschränkung von 20.635 t Rindfleisch jährlich wurde aufgehoben, wie der taiwanesische Außenminister Joseph Wu bei einem Besuch bei Mario Abdo gestern mitteilen ließ. „Taiwanesische Geschäftsleute haben zudem Geschäfte in Höhe von 60 Millionen mit paraguayischen Gremien bestätigt. Hierbei geht es um den Ankauf von Fleisch, Soja und Sesam“, so Andreas Jelinek, der Vorstand der Proindex Capital AG.