„Naturwald“: Forstinvestment in Paraguay

„Naturwald“: Forstinvestment in Paraguay

Bei der aktuellen, ausschließlich als Private Placement angebotenem Offerte setzt die Proindex Capital AG auf die ökologische Bewirtschaftung von Grundstücken mit vorhandenem Baumbestand in Paraguay. Das Land zeichnet sich durch seine politische und wirtschaftliche Stabilität und durch hervorragende Rahmenbedingungen für die Fortwirtschaft aus. Das Baum- oder Forstinvestment „Naturwald“ erzielt langfristige und nachhaltige Erträge aus. Diese resultieren aus der schonenden Bewirtschaftung von Grundstücken mit Baumbestand, die durch Neupflanzungen von einheimischen Edelhölzern wieder in ihr natürliches Biosystem gebracht werden. Investoren von „Naturwald“ profitieren dabei von der langjährigen Erfahrung des Managements der Proindex Capital AG vor Ort, die selbst in die operativen Abläufe der Bewirtschaftung eingebunden ist. Forstspezialisten ergänzen der Arbeit vor Ort. Das Management ist selbst privat bedeutend investiert. Erträge werden dabei ab dem 10. Jahr der Beteiligung erwirtschaftet. Die Laufzeit beträgt 30 Jahre. In dieser Zeit kommt es zu einer Verachtfachung des ursprünglich eingesetzten Kapitals von mindestens rund 11.000 Euro durch Erträge und zu einer Verdoppelung des Grundstückswertes.

Donnerstag, 26. September 2019

Zuckerrohrernte in Paraguay

Die Zuckerrohrernte hat in vielen Teilen des Landes begonnen. Die meisten Landwirte und weitere Beschäftigte in dem Sektor interessiert nur eines: Der Preis.
Der Minister für Landwirtschaft und Viehzucht (MAG), Denis Lichi, kündigte an, dass der Preis für Zuckerrohr pro Tonne wie im letzten Jahr zwischen 180.000 Guaranies und 200.000 Gs. liegen wird.
Nach einem Treffen mit der Ministerin für Industrie und Handel, Liz Cramer, Bürgermeistern und Produzenten aus den Produktionsbereichen des Zuckerrohrs, kündigte der Minister vom MAG auf einer Pressekonferenz an , dass “auf nationaler Ebene alle Branchen sich verpflichtet haben, den Preis vom vergangenen Jahr zu halten. Petropar zahlt 200.000 Guaranies pro Tonne und andere Fabriken 180.000 Gs.“.
Das Treffen wurde mit dem Ziel abgehalten, Mechanismen zur Stärkung der Zuckerrohrbauern in Paraguay zu finden.
Lichi fügte hinzu, dass im Rahmen des nationalen Programms für die Zuckerrohrproduktion der nationale Durchschnitt bei 45 Tonnen pro Hektar stagniere, deshalb versuche man in dieser Hinsicht, die Produktivität dieses Sektors zu verbessern.
Er wies darauf hin, dass Mechanismen, die in die Praxis umgesetzt würden, eine Entwicklung neuer Saatgutsorten sei, die die Produktivität steigern und zum Zeitpunkt der Industrialisierung effizientere Erträge bringen könnten.
Lichi fügte hinzu, dass bereits Gespräche mit der Nationalen Förderbank (BNF) und der Assoziation für landwirtschaftliche Kreditvergaben (CAH) aufgenommen wurden, um Produzenten Darlehen zu gewähren.
Er sagte weiter, dass die Aufgabe des Ministeriums MAG eine Ausbildung der Produzenten zur “Verbesserung der Produktionstechniken“ sein werde.
Lichi kündigte auch an, dass “wir rund 5.000 Hektar Zuckerrohrabbau mit kostenlosen Kalklieferungen unterstützen werden, weil der Boden nährstoffarm ist und so wieder bessere Erträge möglich sind“.
Quelle:  Wochenblatt / ABC Color

Dienstag, 24. September 2019

Ist Maniokstärke eine Alternative zum Zuckerrohr ?

Neben dem Anbau von Zuckerrohr zeichnet sich die Stadt Mauricio José Troche, Guairá, immer mehr durch die Produktion von Maniokstärke aus. Es gibt mindestens 100 Fabriken in der Gegend.

Vor allem die Petropar Alkoholfabrik in der Zone ist bekannt dafür, dass sie viel Zuckerrohr verarbeitet. Jetzt nimmt aber immer mehr die Produktion von Maniokstärke zu. Jede Fabrik benötigt mindestens 10 Angestellte.
Das produzierte Rohmaterial in Mauricio José Troche reicht bei Weitem nicht für alle Verarbeitungsstätten aus, daher wird Maniok aus nahe gelegenen Gemeinden, wie Independencia, Repartriación, Caaguazú und Paso Yobai angeliefert.
„Was unsere Arbeit erschwert, ist der Mangel an Rohstoffen. In unserer Fabrik kann man bis zu 4.000 Kilogramm Maniok am Tag verarbeiten. Aus dieser Menge entsteht etwa 700 Kilogramm Stärke“, sagte Cirilo Fariña.
Die Maniokwurzeln werden zuerst in einer Maschine gesäubert, fallen dann in eine Art Drehbank und werden dort gemahlen. Die entstandene Stärke wird dann mit Wasser gewaschen und läuft über ein Rohr in ein großes Becken. Dort ruht die Flüssigkeit, bis sich die Maniokstärke in Form einer Paste auf den Boden absetzt. Das dauert ungefähr fünf Stunden.
Anschließend kommt der Brei in ein anderes Becken. Dort bleibt er zwei bis drei Tage, um dann an der Sonne getrocknet und für den Verkauf verpackt zu werden. Derzeit liegt der Preis für ein Kilogramm Maniokstärke bei 3.300 Guaranies.
Quelle: Wochenblatt / ABC Color

Donnerstag, 19. September 2019

Handel mit illegalem Holz

„In Paraguay blüht der Handel mit illegal geschlagenem Holz. Eine Kontrolle steht in weiter Ferne, denn zu wenige Beamte müssen zu große Flächen überwachen“, so Andreas Jelinek, der Vorstand der Proindex Capital AG. So gibt es in den drei Regionalbüros des Chacos gerade einmal 25 Beamte der staatlichen Forstbehörde Infona, die für die Kontrolle von Flächennutzungsplänen verantwortlich sind. In der Region Occidental beträgt die Waldfläche 13.841.761 Hektar. Das entspricht 56% des gesamten bewaldeten Gebiets in Paraguay. „Wir wissen, dass diese Verfahren für Kontrollen nicht wirksam sind. Die Anzahl der Beamten ist auf mehr als die Hälfte des Staatsgebiets begrenzt. Deshalb ist der Erwerb der Global Forest Watch-Plattform von entscheidender Bedeutung, weil wir so den Zustand der Wälder in Echtzeit sehen können“, sagte Infona-Planungsdirektorin Antonella Mascheroni.
Sie weist darauf hin, dass die Überwachung der Nutzungsänderung bei den Bodenflächen in der Verantwortung des Instituts liege. Während das Ministerium für Umwelt und nachhaltige Entwicklung (Mades) für die Aufsicht der Reserven und Nationalparks zuständig ist.  „Für den letzteren Fall hat die Behörde Mades allerdings auch nur acht Förster im Chaco zur Verfügung“, erklärt Andreas Jelinek, der Vorstand der Proindex Capital AG.


Dienstag, 17. September 2019

Klimawandel hat massive Auswirkungen auch auf Paraguay

„Ungewöhnlich heftige Regenfälle haben im März und April zu schweren Überschwemmungen in Paraguay geführt. Die Wassermassen überstiegen die übliche Niederschlagsmenge um das Dreifache. Flüsse traten über die Ufer, tausende Wohnhäuser stehen nun unter Wasser“, erklärt Andreas Jelinek, der Vorstand der Proindex Capital AG. Nach Regierungsangaben seien 20.000 paraguayische Familien betroffen. „Die Weltorganisation für Meteorologie sieht hier einen substanziellen Zusammenhang mit dem Klimawandel: In einem kürzlich erschienenen Bericht betont die Organisation, die klimatische Entwicklung im Jahr 2018 sei ein deutlicher Hinweis auf die Zunahme der Auswirkungen des Klimawandels“, so Andreas Jelinek, der Vorstand der Proindex Capital AG.

Donnerstag, 12. September 2019

Regenwaldbrände am Amazonas: Verbrechen an der Menschlichkeit

„Still und heimlich ist das Thema Regenwaldbrände am Amazonas weitgehend aus der Presse verschwunden. Doch wie Naturschutzorganisationen aufzeigen: Der Amazonas brennt weiter mit den entsprechenden verheerenden Folgen“, erklären die Verantwortlichen der Proindex Capital AG. Es brennt der arten­reichste Ort der Erde und riesiger Speicher für klima­schäd­liches CO2. Die Klima­krise wird noch schneller voran­schreiten, wenn dieser Wald verloren geht. Doch zunächst einmal scheinen Profitinteressen im Vordergrund zu stehen. Die die Waldbrände sind von Menschenhand gemacht. Von Großgrundbesitzern, die Flächen schaffen wollen für den Sojaanbau und um Rinder weiden zulassen. Oder für breite Autobahnen, die die teuren Urwaldriesen aus dem Wald schaffen. „Betroffen sind aber auch die Urvölker des Amazonas, die nun oftmals vor dem Nichts stehen. Die Waldbrände sind damit nicht nur eine unglaubliche Umweltvernichtung sondern auch ein Verbrechen an der Menschlichkeit“, so die Experten der Proindex Capital AG . 

Dienstag, 10. September 2019

Biodiesel aus Soja

Das brasilianische Unternehmen ECB Group, Omega Green, kündigte an, im Land eine Investition in Höhe von 800.000.000 USD vorzunehmen, um Biodiesel zu produzieren, der hauptsächlich aus Soja besteht.
Der Leiter der Firma, Erasmo Carlos Batistela, besuchte zusammen mit der Ministerin für Industrie und Handel, Liz Cramer, den Regierungspalast und teilte mit, dass die Arbeiten für die Fabriken in Asunción und Villeta im März nächsten Jahres beginnen werden.
Warum hat sich die Firma für Paraguay entschieden, um ihre Investitionen zu tätigen? Auf diese Frage von Reportern antwortete Batistela, dass es mehrere Faktoren gegeben habe, die dazu geführt hätten, sich in Paraguay niederzulassen.
„Das Land hat die Politik, Investitionen anzuziehen, auch Rechtssicherheit, andere brasilianische Geschäftsleute sprechen sehr gut davon. Ein weiterer Faktor ist das ausgewogene Finanzsystem, es hat ein gutes Rating. Paraguay ist auch ein großer Produzent von Rohstoffen. Ein weiterer Aspekt ist die Steuer, die niedrigste Steuermatrix in der ganzen Region“, sagte er.
Für den Bau der Fabriken und deren Infrastruktur werden nach Angaben von Batistela dreitausend Personen beschäftigt sein. Indirekt sollen mehr als 10.000 Menschen Brot und Arbeit finden, wobei sich diese der Herstellung von Rohstoffen widmen.
Ein weiterer vom Unternehmer hervorgehobener Aspekt ist die Hochtechnologie, die das Unternehmen zur Optimierung der Produktion einsetzen wird.
In Bezug auf den Markt, betonte Batistela, dass dieser ziemlich breit gefächert sei, einschließlich Brasiliens, der Vereinigten Staaten und der Länder der Europäischen Union.
Quelle Wochenblatt / ADN Paraguayo

Donnerstag, 5. September 2019

Paraguays Ex-Präsident Horacio Cartes genießt Audienz beim Paps

Was Religion für einen hohen Stellenwert in Paraguay hat, weiß Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG.

„Die religiösen Identitäten der Menschen in Paraguay sind seit der nationalen Unabhängigkeit auf das Christentum und insbesondere auf die römisch-katholische Kirche ausgerichtet“, erklärt Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG. Kein Wunder also, dass Paraguays Ex-Präsident Horacio Cartes bereits zum sechsten Mal einer Audienz beim Paps beiwohnt. Das Treffen wurde auf Cartes offiziellem Twitter-Account bestätigt. „Papst Franziskus selbst hatte Paraguay im Jahr 2015 besucht, als Cartes noch Präsident war. Zuvor hatte nur Johannes Paul II. im Jahre 1988 paraguayischen Boden betreten“, so Jelinek weiter.

Die letzte Volkszählung liegt zwar etwas zurück – sie fand im Jahr 2002 statt – doch an den religiösen Identitäten dürfte sich laut Proindex Capital AG wenig verändert haben: Demnach wurden damals 89,6 Prozent der Paraguayer als Katholiken identifiziert. „Also selbst, falls diese Zahl im letzten Jahrzehnt um ein paar Prozentpunkte gesunken sein sollte, sprechen wir hier von einer deutlichen religiösen Mehrheit“, fügt Jelinek mit hinzu. Interessant ist auch, dass Paraguay weltweit beinahe die geringste Anzahl an Menschen hat, die angeben, keine Religionszugehörigkeit zu haben, nämlich landesweit nur 1,14 Prozent. Hier wird deutlich, dass Religion neben Politik und Wirtschaft ein enorm relevanter Lebensbereich ist, der sich von den beiden anderen genannten eben auch nicht trennen lässt“, beschreibt Jelinek von der Proindex Capital AG.


Nach Jahrhunderten christlicher Missionstätigkeit ist die Identifikation mit den traditionellen indigenen Religionen der Region Paraguay – vor allem im Vergleich zu anderen südamerikanischen Ländern – gering. So gaben damals lediglich 0,61 Prozent der Befragten gaben an, eine indigene religiöse Identität zu besitzen. „Ethnisch wiederum ist Paraguay extrem vielseitig und setzt sich aus Mestizen, Europäern und Indianern zusammen. Insgesamt gibt es 17 verschiedene, ethnische Gruppen. Wobei es auch hier eine klare Mehrheit an Mestizen gibt, die schätzungsweise 90 Prozent der Bevölkerung ausmachen“, erklärt Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG abschließend.


Dienstag, 3. September 2019

Paraguay Spitzenreiter im Recycling von Plastikflaschen


Paraguay gilt als der beste Recycler von Plastikflaschen in Amerika – Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG klärt auf.

In dieser Woche beschäftigt sich Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG mit dem Thema Recycling in Paraguay. „Das Interessante an diesem Thema ist, dass viele Menschen, vor allem in der westlichen Welt, davon ausgehen, dass Recycling auch nur in europäischen Ländern von hoher Bedeutung ist. Paraguay ist ein gutes Gegenbeispiel. So werden von 100 Kunststoffflaschen etwa 65 in Paraguay wiederverwertet“, erklärt Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG und bezieht sich dabei auf Angaben der Recycling Company Coresa.

Seit dem Jahr 2012 habe Recycling in Paraguay immer mehr an Bedeutung gewonnen, wie die Proindex Capital AG betont. „Es ist schon eine sehr rasche und erfreuliche Entwicklung erkennbar, wenn man bedenkt, dass Paraguay nun der Spitzenreiter Amerikas im Bereich Recycling ist. Auf diese Art der Kreislaufwirtschaft kann das Land sehr stolz sein und hoffentlich eine Vorbildfunktion in Sachen Nachhaltigkeit in Südamerika erfüllen“, so Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG weiter.

„Im Jahr 2018 produzierten drei paraguayischen Recyclingindustrien insgesamt rund 14.000 Tonnen Rohmaterial, das mit FDA-Zertifizierung in verschiedene Länder der Welt, einschließlich der USA, exportiert wurde“, sagte Musso von der Recycling Company Coresa. Im Vergleich dazu kam Brasilien lediglich auf 20 Prozent recycelte Plastikflaschen.

„Ein weiterer positiver Effekt des Recyclings ist nicht nur der umweltfreundliche Aspekt, sondern auch die Schaffung vieler Arbeitsplätze in Paraguay. Die Zahl wird auf mindestens 80.000 geschätzt und es gibt Luft nach oben, wenn Paraguay sei  Recycling-System weiterhin verbessert. Ein weiterer Vorteil ist, dass man den Rohstoff, der durchs Recycling gewonnen wird, wiederverwerten kann, beispielsweise für Textilien, Fahrzeuge, Behältnisse und vieles mehr“., erklärt Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG abschließend.