„Naturwald“: Forstinvestment in Paraguay

„Naturwald“: Forstinvestment in Paraguay

Bei der aktuellen, ausschließlich als Private Placement angebotenem Offerte setzt die Proindex Capital AG auf die ökologische Bewirtschaftung von Grundstücken mit vorhandenem Baumbestand in Paraguay. Das Land zeichnet sich durch seine politische und wirtschaftliche Stabilität und durch hervorragende Rahmenbedingungen für die Fortwirtschaft aus. Das Baum- oder Forstinvestment „Naturwald“ erzielt langfristige und nachhaltige Erträge aus. Diese resultieren aus der schonenden Bewirtschaftung von Grundstücken mit Baumbestand, die durch Neupflanzungen von einheimischen Edelhölzern wieder in ihr natürliches Biosystem gebracht werden. Investoren von „Naturwald“ profitieren dabei von der langjährigen Erfahrung des Managements der Proindex Capital AG vor Ort, die selbst in die operativen Abläufe der Bewirtschaftung eingebunden ist. Forstspezialisten ergänzen der Arbeit vor Ort. Das Management ist selbst privat bedeutend investiert. Erträge werden dabei ab dem 10. Jahr der Beteiligung erwirtschaftet. Die Laufzeit beträgt 30 Jahre. In dieser Zeit kommt es zu einer Verachtfachung des ursprünglich eingesetzten Kapitals von mindestens rund 11.000 Euro durch Erträge und zu einer Verdoppelung des Grundstückswertes.

Donnerstag, 28. März 2019

IWF fordert Strukturreformen für Paraguay

„Paraguay verzeichnete in den letzten zehn Jahren ein bedeutendes Wirtschaftswachstum, was vor allem mit dem Rohstoffboom zusammenhing“, erklärt Andreas Jelinek, der Vorstand der Proindex Capital AG. Die Herausforderungen seien heute jedoch anders, weshalb Strukturreformen dringend erforderlich sind, um die Produktivität zu steigern, mahnen Experten vom IWF an. Das Defizit in der Infrastruktur, die schlechte Qualität der Bildung und das Humankapital seien Hindernisse, die die Produktivität des Landes beeinträchtigen. Das spiegelt die Ökonomin Natasha Che in einer Rede wider, als sie sich kürzlich als Mitglied auf einer ansässigen Mission des Internationalen Währungsfonds (IWF) in Paraguay befand. „ Trotz seiner hohen Produktivität bietet der primäre Sektor (Landwirtschaft) nur geringe Beschäftigungsmöglichkeiten. Daher müssten Reformen in Betracht gezogen werden, die eine Erhöhung des Bildungsniveaus und die Qualität der Arbeitskräfte ermöglichen“, so Andreas Jelinek, der Vorstand der Proindex Capital AG.

Dienstag, 26. März 2019

Energiekooperation zwischen Bolivien und Paraguay



Eine geplante Gaspipeline zwischen Bolivien und Paraguay soll den paraguayischen Verbrauchern zugutekommen und die Zusammenarbeit beider Länder vertiefen

Suhl, 25.03.2019. „Bolivien und Paraguay wollen ihre Zusammenarbeit auch in Zukunft weiter ausbauen. Das neueste gemeinsame Projekt ist der Bau einer Gaspipeline, welche für eine gemeinsame Energiekooperation steht“, so Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG. Paraguays Präsident Mario Abdo Benítez und Boliviens Evo Morales betonten, nicht nur den Handel der beiden Staaten, sondern auch die Straßen- und Flusskonnektivität zu fördern. Am 12. Juni soll der sogenannte „Friedensgipfel“ der beiden Länder in der paraguayischen Hauptstadt Asunción stattfinden. „Eine binationale Kommission soll sich in regelmäßigen Abständen zu Meeting treffen, um aktuelle politische und wirtschaftliche Themen gemeinsam besprechen zu können. Zugleich soll dies eine Hommage an den Friedensvertrag beim Chaco-Krieg darstellen“, erklärt Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG weiter. Der Chaco-Krieg gilt als der letzte große Krieg in Südamerika und fand von 1932 bis 1935 zwischen Bolivien und Paraguay statt. Im Grunde ging es dabei um den nördlichen Teil des menschenleeren und wirtschaftlich irrelevanten Teil des Gran Chacos.

Der Kauf von bolivianischen Gas könnte die Einwohner von Paraguay unmittelbar beeinflussen. So wird das bestehende Oligopol aufgelöst, was zu niedrigeren Preisen führen dürfte. Zuletzt wurde ein Vertrag über den Kauf und Verkauf von 54.000 Tonnen Gas pro Jahr unterzeichnet. Neben den beiden Staatspräsidenten waren die Firma Yacimientos Petrolíferos Fiscales Bolivianos (YPFB), Oscar Barriga, und Guillermo Parra Romero, Vertreter der paraguayischen LPG-Kammer (Liquefied Petroleum Gas) vertreten und Mitunterzeichner des Vertrags.

„Schlussendlich ermöglicht der Vertrag die Vertiefung der Energieintegration zwischen Bolivien und Paraguay. Dabei geht es nicht nur um die Kommerzialisierung von Gas, sondern auch Dünger“, so Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG abschließend. Derzeit wird Gas aus den USA importiert. Hier liegt der Preis bei acht bis neun US-Dollar pro einer Million BTU, also wird es keine Konkurrenz für bolivianisches Gas.

Donnerstag, 21. März 2019

Das ökologische Risiko im Chaco

2016 hat die westliche Region in Paraguay allein 200.000 Hektar an Wald verloren. Grund dafür ist vor allem das Fehlen von Vorschriften.
Vor Jahren versuchten Umweltschützer nur die Ostregion im Land zu retten. Sie hatten nie geglaubt, dass es auch an anderer Stelle so weit kommen könnte.


2002 zeichneten sich in den östlichen Landesteilen starke Bedrohungen beim Waldbestand ab. Sie waren so groß, dass die Gefahr bestand, dort werde in fünf Jahren kein Baum mehr stehen.
„2002 gab es in den Ostregionen nur noch wenige Wälder. 120.000 Hektar wurden in diesem Jahr gerodet. Hochrechnungen gingen davon aus, dass der Bestand in fünf Jahren ganz verschwunden ist“, sagte Lucy Aquino, von der Organisation WWF in Paraguay.
Ab diesem Zeitpunkt wurden Umweltschützer aktiv und beschlossen auf die Einhaltung der Vorschriften und Gesetze zu pochen.
2004, als das Gesetz Nr. 2524 “Null Entwaldung“ in Kraft trat, wurde der Chaco nicht berücksichtigt. „2012 stellten wir fest, dass im Chaco enorme Rodungen erfolgten. Jetzt sind es vor allem die Landwirte und die Grundstückseigentümer. Es muss eine territoriale Ordnung erfolgen, damit Gebiete mit hohem Wert für die Umwelt erhalten bleiben“, sagte Aquino.
Ein inoffizieller Bericht der Forstbehörde Infona weist zwischen 2011 und 2016 eine gerodete Waldfläche in Höhe von 1,931 Millionen Hektar auf. 97% davon erfolgten mit Genehmigungen.
In der Ostregion sollte eigentlich die Null Entwaldung per Gesetz eingehalten werden. Trotzdem wurden 2016 allein wieder 16.000 Hektar illegal gerodet.
Für den WWF haben die östlichen Gebiete eine unglaubliche Regenerationsfähigkeit bei Wiederaufforstungen. Das liegt an den klimatischen Bedingungen und den nährstoffreichen Böden.
Jedoch in den Westregionen und im Chaco schaut die Sache ganz anders aus. Hier führen die Abholzungen zu einer extremen Verschlechterung. Das Ergebnis sind wüstenähnliche Landschaften mit einer sehr schwierigen und kostenintensiven Erholung.
Die Organisation Guyra Paraguay kontrolliert die westliche Zone in Paraguay mit Satellitenbildern. Vor ein paar Jahren lag die durchschnittliche Rate der Abholzung bei 11.485 ha pro Monat, die Zahl ist erheblich gestiegen.
Wochenblatt / Ultima Hora

Dienstag, 19. März 2019

Starker Regen und die Folgen einer fehlenden Kanalisation


 

Um das havarierte Fahrzeug von der Kreuzung zu bewegen darf schon mal ein Bus helfen. In anderen Städten übernimmt diese Rolle das Wasser selbst. Ein Land im Ausnahmezustand. 



Kaum wurden Regenfälle gemeldet bricht der Verkehr zusammen, werden Straßen mit Gefälle zu Sturzbächen und das Überqueren einer Straße zu einer lebensgefährlichen Angelegenheit. Wer da durchkommen will und muss darf nicht dünn besaitet sein. In Städten wie Asunción, Luque, San Lorenzo und Limpio kam es zu spektakulären Szenen, die speziell bei Versicherungen für viele Aufregung sorgen dürften.
Quelle: wochenblatt.cc