„Naturwald“: Forstinvestment in Paraguay

„Naturwald“: Forstinvestment in Paraguay

Bei der aktuellen, ausschließlich als Private Placement angebotenem Offerte setzt die Proindex Capital AG auf die ökologische Bewirtschaftung von Grundstücken mit vorhandenem Baumbestand in Paraguay. Das Land zeichnet sich durch seine politische und wirtschaftliche Stabilität und durch hervorragende Rahmenbedingungen für die Fortwirtschaft aus. Das Baum- oder Forstinvestment „Naturwald“ erzielt langfristige und nachhaltige Erträge aus. Diese resultieren aus der schonenden Bewirtschaftung von Grundstücken mit Baumbestand, die durch Neupflanzungen von einheimischen Edelhölzern wieder in ihr natürliches Biosystem gebracht werden. Investoren von „Naturwald“ profitieren dabei von der langjährigen Erfahrung des Managements der Proindex Capital AG vor Ort, die selbst in die operativen Abläufe der Bewirtschaftung eingebunden ist. Forstspezialisten ergänzen der Arbeit vor Ort. Das Management ist selbst privat bedeutend investiert. Erträge werden dabei ab dem 10. Jahr der Beteiligung erwirtschaftet. Die Laufzeit beträgt 30 Jahre. In dieser Zeit kommt es zu einer Verachtfachung des ursprünglich eingesetzten Kapitals von mindestens rund 11.000 Euro durch Erträge und zu einer Verdoppelung des Grundstückswertes.

Donnerstag, 24. August 2017

Holzkohle „made in Paraguay“

„Derart viel öffentliches Interesse dürften die Discounter Aldi und Lidl wohl kaum erwartet haben“, sagt Andreas Jelinek, der Vorstand der Proindex Capital AG. Der Verein „Rettet den Regenwald“ (https://www.regenwald.org/petitionen/1103/aldi-und-lidl-sollen-den-jaguar-wald-nicht-zu-holzkohle-machen) hatte kürzlich eine Unterschriftenaktion ins Leben gerufen, um den beiden Discountern den Unmut der Bürger deutlich zu machen, dass weiterhin Tropenwald für Holzkohle gerodet wird. Über 100.000 Unterschriften sind inzwischen zusammengekommen. „Viele Stimmen für ein Thema, das aus unserer Sicht doch so weit entfernt ist“, so der Vorstand der Proindex Capital AG. Für Jelinek ist die Bedrohung sehr real. „Wir haben uns seit Jahren darauf spezialisiert, Tropenwald in Paraguay wieder aufzuforsten und nachhaltig zu bewirtschaften. Ein Unterfangen, bei dem wir uns manchmal fühlen wie der sprichwörtliche Sisyphos, dessen Aufgabe darin bestand, einen Felsbrocken den Berg hinauf zu wuchten. Oben angekommen, entglitt er ihm und die Schufterei begann von vorne“, meint er.

Umweltschützer warnen dabei seit Jahren vor den Folgen der oft illegalen Rodungsmaßnahmen. Gerade der Gran Chaco, der sich im Norden nach Argentinien, im Westen nach Paraguay und im Südosten nach Boliviens erstreckt, ist dabei besonders bedroht. Zu diesem Ergebnis kommt beispielsweise Matthias Baumann, Geograf von der Berliner Humboldt-Universität, der die Folgen der Abholzung auf das Klima untersucht hat. Er sieht im Chaco den „Hotspot des Landnutzungswandels“. „Um sich ein Bild der Größenordnung zu machen, seien seine Zahlen zitiert: Danach würde alle zwei bis drei Minuten eine Fläche von der Größe eines Fußballfeldes im Chaco gerodet. Zwischen 1985 und 2013 sei so die unvorstellbare Fläche von 49.000 Quadratkilometern den Baggern zum Opfer gefallen“, so der Proindex Capital-Vorstand. „Dabei ist der Wert der Holzkohle-Exporte Paraguays von sieben Millionen US-Dollar (6,06 Mio. Euro) 2003 laut örtlichen Medien auf zuletzt 40 Millionen Dollar (34,64 Mio. Euro) gestiegen. Gut 15 Prozent der Exporte sollen nach Deutschland gehen. 2015 waren das laut Statistischem Bundesamt 34.000 Tonnen im Wert von 13,9 Millionen Euro. Damit war Paraguay der zweitwichtigste Lieferant für Grill-Holzkohle, hinter Polen mit 74.000 Tonnen“, so eine aktuelle dpa-Meldung.

Doch nicht nur die Holzkohle ist ein Wirtschaftsfaktor. Bereits mehrfach machte Jelinek in Beiträgen darauf aufmerksam, dass die Abholzungen der Tropenwälder in Paraguay vorrangig der Tatsache geschuldet sind, um Flächen für die Rinderzucht bzw. den Anbau von Soja zu gewinnen. Auch Forscher Baumann ist der Meinung, dass die Rodungen zu 95 Prozent aus diesen Gründen heraus erfolgen. „Die Einbindung der Bevölkerung vor Ort ist dabei nur der Brotkrumen, den man dem Verhungernden zuschiebt“, so Jelinek. Zwar leben in Paraguay nach Schätzungen des Unternehmerverbandes FEPAMA rund 200.000 Menschen von der Herstellung von Holzkohle, diese Jobs seien allerdings sehr schlecht bezahlt und würden zudem dafür sorgen, dass sich die Menschen mittelfristig selbst ihre Lebensgrundlage entziehen. „Schon heute sind dramatische Folgen der Klimaveränderung feststellbar. Gerodete Böden sind dabei nur noch durch massiven Chemieeinsatz nutzbar, für die allerdings der ärmste Teil der Gesellschaft in Paraguay überhaupt kein Geld hat“, so der Vorstand der Proindex Capital AG. Für Jelinek ist die Unterschriftensammlung ein Schritt in die richtige Richtung. Nur Bewusstsein verschaffe Veränderung.   





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