„Naturwald“: Forstinvestment in Paraguay

„Naturwald“: Forstinvestment in Paraguay

Bei der aktuellen, ausschließlich als Private Placement angebotenem Offerte setzt die Proindex Capital AG auf die ökologische Bewirtschaftung von Grundstücken mit vorhandenem Baumbestand in Paraguay. Das Land zeichnet sich durch seine politische und wirtschaftliche Stabilität und durch hervorragende Rahmenbedingungen für die Fortwirtschaft aus. Das Baum- oder Forstinvestment „Naturwald“ erzielt langfristige und nachhaltige Erträge aus. Diese resultieren aus der schonenden Bewirtschaftung von Grundstücken mit Baumbestand, die durch Neupflanzungen von einheimischen Edelhölzern wieder in ihr natürliches Biosystem gebracht werden. Investoren von „Naturwald“ profitieren dabei von der langjährigen Erfahrung des Managements der Proindex Capital AG vor Ort, die selbst in die operativen Abläufe der Bewirtschaftung eingebunden ist. Forstspezialisten ergänzen der Arbeit vor Ort. Das Management ist selbst privat bedeutend investiert. Erträge werden dabei ab dem 10. Jahr der Beteiligung erwirtschaftet. Die Laufzeit beträgt 30 Jahre. In dieser Zeit kommt es zu einer Verachtfachung des ursprünglich eingesetzten Kapitals von mindestens rund 11.000 Euro durch Erträge und zu einer Verdoppelung des Grundstückswertes.

Donnerstag, 5. Dezember 2019

Atomkraftwerke zur Enegieerzeugung

Auf dem Energie-Forum “Paraguay 2040“ gaben die Teilnehmer an, dass das Land über eine wichtige Uranreserve verfügt, um über Atomkraftwerke zur Energieerzeugung nachzudenken.
Die Veranstaltung, die vorgestern bei der Zentralbank von Paraguay (BCP) begann, brachte Experten aus dem Energiebereich zusammen, um die Energiepolitik des Landes zu analysieren und zu untersuchen, wie Ressourcen genutzt werden können, um über nachhaltige Entwicklung nachzudenken. Carlos Zaldívar (Beitragsbild), Leiter des Vize-Ministeriums für Bergbau und Energie (VMME), sagte, dass die Verwendung von Uran möglich sei, da es in Caaguazú und Caazapá ein großes Potenzial für diese Bodenschätze gebe.
„Uran ist in unserem Land eine machbare und mögliche Alternative. Wir haben Unternehmen mit Konzessionen für die Suche nach Uran und hoffen, dass sie ihre Arbeit zum Wohle des Landes entwickeln und unsere Energiematrix diversifizieren können. Wir halten alle von der Internationalen Atomenergieorganisation geforderten Verfahren ein“, sagte Zaldivar.
Er erklärte, dass 30.000 Tonnen Uran 40 Jahre lang dem Betrieb von vier Kernkraftwerken mit jeweils 1.000 Megawatt (MW) entsprechen.
Victorio Oxilia, ein Spezialist für Kernenergie, erwähnte, dass diese Quelle für das paraguayische Energiesystem durchaus möglich sei, obwohl er klarstellte, dass das Anfangskapital im Vergleich zu einem Wasserkraftwerk sehr hoch sein könne. Langfristig sei der Betrieb jedoch wirtschaftlicher und stabiler als Solar- oder Windenergie.
Gefragt nach der Angst, die bei einem Atomkraftwerk bestehen kann, wenn man sich an die Fälle von Tschernobyl und Fukushima erinnert, sagte Oxilia, dass die Technologie im Vergleich zum ukrainischen Werk weit fortgeschritten sei und in Paraguay nur die geringe Wahrscheinlichkeit bestehe, dass Erdbeben auftreten würden. Daher gebe es kein Risiko, dass so ein Problem wie in Japan auftrete, fügte er an.
„Frankreich ist ein Land, in dem der Stromsektor auf Kernkraftwerken beruht, ebenso wie Belgien und Südkorea. Es ist eine Frage der richtigen Vorgehensweise, wann wurde in Frankreich ein Problem festgestellt?“, fragte er.
In Bezug auf die Energiepolitik Paraguays wies der chilenische Experte Enzo Sauma darauf hin, dass diese mit breiter Beteiligung und Transparenz angegangen werden müsse, damit alle Sektoren einbezogen werden, insbesondere die Meinung der Bürger.
Er sagte, dass aufgrund der Situation in Chile ein Umdenken erfolgt sei, da heute nichts im Verborgenen getan werden könne. Sauma betonte, dass eine Regierung keine Politik für die Jahre entwerfen müsse, in denen ihre Verwaltung tätig sei, da eine andere Politik eintreten könne und der Aktionsplan die Gefahr berge, neu begonnen zu werden, ohne seine Ziele zu erreichen.
Andererseits stellten die Teilnehmer die Frage, warum kein Vertreter des staatlichen Energiekonzerns ANDE am ersten Tag des Forums teilgenommen habe. Die Veranstaltung wurde gestern Nachmittag mit Diskussionen an Arbeitstischen fortgesetzt.
Wochenblatt / Ultima Hora

Dienstag, 3. Dezember 2019

Viehzüchter wegen Abholzung per Haftbefehl gesucht

in Viehzüchter, der rund 2000 ha Wald illegal zu Weideland verwandelte, wurde heute angeklagt. Des Weiteren wird er deswegen per Haftbefehl gesucht.

Staatsanwalt Andrés Arriola mit Dienstort Filadelfia ordnete die Anklage samt Haftbefehl gegen Antonio Francisco Scavone Oddone, der in nahe Mariscal Estigarribia 1.860 ha abholzen ließ um es in Weideland umzuwandeln. Für dieseÄnderung hatte er keine Lizenz vom Umweltministerium (Mades).
Die Anzeige wurde von Anwalt Ezequiel Santagada eingebracht, der zudem Direktor des Instituts für Umweltrecht (IDEA) ist. Nachdem man die Daten überprüft hatte kam man zu dem Schluss, dass in der Colonia Ñande Mba’e ein Umweltverbrechen stattgefunden hat. Das Grundstück ist auf die Firma Dasca S.A. eingetragen, wessen Präsident Antonio Francisco Scavone Oddone ist.
 Wochenblatt / Ministerio Publico

Donnerstag, 28. November 2019

Proteste von Kleinbauern

„In Paraguay haben Landwirte vom Kleinbauern-Dachverband (FNC) in acht der siebzehn Departamentos gegen gewaltsame Vertreibungen und exzessive Gewaltanwendung durch die Polizei demonstriert “, erklärt Andreas Jelinek, der Vorstand der Proindex Capital AG. Die FNC fordert zudem, dass die Regierung endlich Land zugunsten von Kleinbauern umverteilt und sie mit technischer Beratung und Infrastruktur ausstattet. Die Verfassung des Landes von 1992, das Agrarstatuts-Gesetz von 2002 und internationale Abkommen wie der UN-Sozialpakt mit Artikel 11 zum Menschenrecht auf Nahrung verpflichten den Staat dazu, eine Agrarreform durchzuführen. Hierzu wurde eigens das Nationale Institut für Ländliche Entwicklung und Land geschaffen, das für Grundbesitz, der nicht seine "soziale und öffentliche Funktion" erfüllt, eine Enteignung anordnen kann, um das Land an kleine und mittelgroße Agrarbetriebe umzuverteilen – vorausgesetzt, das Parlament stimmt jeder einzelnen Enteignung zu. „Dies passiert nur höchst selten. In Paraguay kontrollieren knapp drei Prozent der Landeigentümer etwa 90 Prozent der landwirtschaftlich nutzbaren Fläche“, so Andreas Jelinek, der Vorstand der Proindex Capital AG.

Dienstag, 26. November 2019

Niedriger Wasserstand des Rio Paraguay schafft gesundheitliche Probleme

„Der Rio Paraguay weist einen signifikanten Rückgang des Wasserpegels auf, den niedrigsten der letzten fünf Jahre“, erklärt Andreas Jelinek, der Vorstand der Proindex Capital AG. Das Szenario schafft ein Problem für die Navigation großer Schiffe und stellt gleichzeitig ein höheres Gesundheitsrisiko dar. Die Nationale Verwaltung für Schifffahrt und Häfen (ANNP) hat einen entsprechenden Alarm ausgelöst. „Die Trockenheit wirkt sich unter anderem auf die Luftqualität, die Hygiene sowie die Menge und Qualität des Trinkwassers aus“, so Andreas Jelinek, der Vorstand der Proindex Capital AG.

Donnerstag, 21. November 2019

Wiederaufforstung mit Saatbomben

Im Departement Guairá will man neue Wege zur Aufforstung versuchen. Mit 16 kleinen Flugzeugen sollen Saatbomben aus der Luft abgeworfen werden.
Mit dieser Maßnahme soll eine Aufforstung von den Gebieten erfolgen, die durch die Brände in den vergangenen Monaten betroffen waren.
Die Idee wurde von Emanuel Friedmann vorgeschlagen, einem Ex-Parlasur Mitglied. Die Initiative sieht vor, dass Bereiche, die durch das Feuer betroffen waren, mit abgeworfenen Samenbomben aus der Luft sich in einigen Jahren wieder erholen und die Orte eine Begrünung erleben.
Freiwillige Feuerwehrleute aus Villarrica und dem Departement beteiligen sich an der Aktion und fordern die Bevölkerung auf, Samen zu spenden, um den Zweck der Wiederherstellung für “die Lunge der Natur“ zu erfüllen.
Quelle: Wochenblatt /  El Informante Guairá

Dienstag, 19. November 2019

Teilzeitarbeit in Paraguay

„In Paraguay wurde kürzlich ein neues Gesetz zur Arbeit in Teilzeit beschlossen, welches bisher gut angenommen wurde. Dies betreffe vor allem durchschnittlich schlechter bezahlte Arbeitskräfte wie Gärtner, Hausangestellte und Reinigungskräfte“, erklärt Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG. „Zunächst wurde der Mindestlohn in vielen Sektoren angehoben und viele Menschen hatten befürchtet, es käme deswegen zu mehr Entlassungen, aber das war schlussendlich nicht der Fall. Mehr Menschen entscheiden sich nun für Teilzeitarbeit, trotzdem erfordert es in Zukunft ausführliche Studien in Paraguay, um die genauen Zahlen, beispielsweise nach einem Jahr, evaluieren zu können. Die ersten zuverlässigen Zahlen sollten nach sechs Monaten vorliegen“, so Jelinek von der Proindex Capital AG weiter.

„Möglicherweise haben sich mehr Menschen jetzt der Teilzeitarbeit zugewandt, aber wir haben noch keine genauen Zahlen, sondern nur Schätzungen in dem Bereich“, kommentierte Pedro Halley, Leiter des Instituto de Previsión Social de Paraguay zu den Effekten der neuen, inländischen Arbeitsvorschriften. „Anfang Juli wurde im paraguayischen Arbeitsgesetz verankert, dass 
60% des Mindestlohns auf 100% angehoben werden. Einige Wochen später kam dann das Teilzeitarbeitsgesetz hinzu. Nun können Verträge mit einem zeitanteiligem Entgelt geschlossen werden“, fügt Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG hinzu.

„Wichtig ist, dass es auch in Zukunft nicht zu Massenentlassung kommt. In vielen Ländern weltweit hat sich das Teilzeitmodell als erfolgreich und teilweise sogar als wesentlich produktiver etabliert“, lobt Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG abschließend. Allein in den vergangenen Monaten haben beispielsweise viel mehr Menschen eine Kranken- und Rentenversicherung in Paraguay abgeschlossen. Unterdessen ging die Arbeitslosen- und Unterbeschäftigungsquote im dritten Quartal nach Einführung deutlich zurück, wie die Generaldirektion für Statistik, Erhebungen und Volkszählungen (DGEEC) veröffentlichte. In Deutschland arbeiten laut Bundesamt der Statistik knapp ein Viertel der Bevölkerung (19 Prozent) in Teilzeit, die große Mehrheit darunter sind weiblich.

Donnerstag, 14. November 2019

Rio Paraguay wird gereinigt

Durch das Niedrigwasser des Río Paraguay kommt jede Menge Müll am Ufer zum Vorschein. Nachdem das Umweltministerium die Stadtverwaltungen in die Pflicht nahm, ordnete Präsident Abdo dem Militär an, eine Säuberungsaktion zu starten.

Da Soldaten meist nur mit Standorterhaltung oder theoretischer Weiterbildung beschäftigt sind, kommt nun etwas Abwechslung in ihr Arbeitsleben. Dank des Befehls von Präsident Abdo ist ein Kontingent von 300 Soldaten ab jetzt damit beschäftigt die Uferzone des Rio Paraguay zu reinigen. Um sich einen Überblick zu verschaffen, fuhren einige Uniformierte auf dem Fluss und identifizierten illegale Müllhalden und Wohnhäuser aus denen der Müll direkt in den Fluss geworfen wird.
Die Menge an Müll, die auch den Besuchern des Copa Sudamericana Finales ins Auge fallen kann, ist ganz besonders an der Costanera anzutreffen, wo vor, während und nach dem Finale diverse Veranstaltungen stattfinden sollen. In diesem Sinne wäre es hilfreich, dass die Uniformierten zuerst in der Zone Hand anlegen.
Quelle  Wochenblatt / Paraguay.com/